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Die Sinne schärfen

Haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb gewissen Menschen die Farbe und das Interieur eines Autos wichtiger sind als die Motorenleistung?



Jeder Mensch wird im Laufe eines Tages mit unzähligen Informationen aus der Umwelt konfrontiert. Diese Informationen, über die Sinne aufgenommen, werden im Gehirn gefiltert, gespeichert und verarbeitet. Je nach ausgeprägtem Sinneskanal, der sich im Laufe des Lebens herauskristallisiert, nimmt der Mensch bevorzugt wahr. Er lernt auch am besten durch diesen bevorzugten Sinneskanal.


Einige Menschen bevorzugen den visuellen Kanal. Was bedeutet, Farbe und Form sind wichtig. Deshalb schätzen sie die Form und die Farbe eines Autos mehr.


Andere Menschen bevorzugen den auditiven Sinneskanal. Geräusche und Töne sind wichtig. Diese Menschen fahren wahrscheinlich gerne ein Auto mit einem lauten Motorengeräusch. Es kann jedoch auch sein, dass sie geräuschempfindlich sind und extreme Lautstärken vermeiden und wählen dadurch ein geräuscharmes Auto.


Andere entdecken die Welt durch Anfassen erfahren und Ausprobieren. Dieser kinästhetische Sinnestyp möchte wahrscheinlich unbedingt eine Testfahrt absolvieren, um das Fahrgefühl zu erfahren.


Durch die stetige Anwendung der bevorzugten Sinneskanäle schränkt sich die Wahrnehmung im Laufe der Zeit immer mehr ein. Sie ist gleichwohl immer subjektiv. Denn das Gehirn interpretiert aufgrund von Erfahrungen, Interessen und Gefühlen. Um einen erweiternden Blick auf Dinge zu erhalten, lohnt es sich jedoch, alle Sinneskanäle regelmässig zu trainieren.



Einfache Übungen für die Anwendung im Alltag


Das Sehen trainieren

Nehmen Sie sich auf Ihrem Arbeitsweg oder bei einem Spaziergang die Zeit, bewusst zu sehen. Gehen Sie langsam, so dass Sie Ihr Auge schweifen lassen können. Lassen Sie sich überraschen, welche Farben und Formen Sie entdecken werden.


Das Gehör schärfen

Setzen Sie sich beim nächsten Waldspaziergang auf eine Bank. Schliessen Sie die Augen und achten Sie eine Zeit lang auf die Geräusche und Töne, die Ihre Ohren aufnehmen.


Normalerweise nehmen wir diese Geräusche im Alltag wenig wahr. Diese Übung ist auch eine gute Konzentrationsübung für Zwischendurch.


Die Wahrnehmung für den Körper verfeinern

Sich hinsetzen und den Körper spüren. Zur Ruhe kommen und die Wahrnehmung auf das Sein fokussieren. In der dafür gesprochenen Meditation von 10 Minuten erhalten Sie die Anleitung zur bewussten Entspannung.

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